Ausrüstung

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Zur Ausrüstung einer/s Trampers/Tramperin gehören meist folgende Dinge:

Orientierung

Gepäckstücke

  • ein Rucksack, wahlweise ein kleiner für die kurze Tour oder der große Backpackerrucksack mit dem Hausrat der letzten zehn Jahre darin verstaut (Manche trampen auch mit einem Seesack oder einer Mülltonne zum Hintersichherziehen...)
  • eventuell Übernachtungszeug: Schlafsack, Isomatte, Zelt, Gehörschutz...

Proviant

  • eine Flasche, vorzugsweise mit Wasser gefüllt: Du kannst das Wasser trinken, aber auch zum Hände waschen etc. verwenden. Gut ist, sich zu informieren, in welchen Ländern das Leitungswasser Trinkwasserqualität hat. In solchen Ländern die Wasserflasche bei jeder Gelegenheit auffüllen.
  • Kleine Rationen Essen, die lange haltbar sind, zum Beispiel Müsliriegel oder Fruchtschnitten. Haben überall Platz, lassen sich tage- und wochenlang mittransportieren und geben in stundenlangen Wartezeiten/Fahrten ohne Verpflegungsmöglichkeit Energie.

Gesundheit/Sicherheit

  • bei starker Sonne kann ein Sonnenschutz sinnvoll sein.
  • sowie ein Regenschutz bei allen anderen Wetterlagen.
  • eine Rettungs-Schutzdecke gold/silber (2 bis 4 Euro). Ist nur wenige Gramm schwer und passt in jede Hosentasche. Silberseite nach innen reflektiert etwa 80 % der Körpertemperatur, so dass in Notfallsituationen Unterkühlung und Erfrierung verhindert werden können. Silberseite nach außen reflektiert zum Beispiel Sonnenstrahlen und hält Körper, Zelt etc. kühl.
  • Reinigungstücher sind klein und leicht und helfen bei Schweiß-Emissionen und Schmutz. Außerdem können sie sehr erfrischend sein nach stundenlanger Reiserei.
  • Eine Warnweste macht sicherer und sichtbarer, wenn man nachts stoppt oder im schlimmsten Fall auf einer vielbefahrenen Straße aussteigen muss.
  • Ein Notfallset: Wundschnellverband, Desinfektionsspray,..
  • Für die Unsicheren und Paranoiden – Pfefferspray kostet nicht viel, birgt aber ein Gefühl der Sicherheit. Achtung: Kann in manchen Ländern illegal sein (Grenze!) und natürlich auch mal abschrecken. Und möglichst Direktstrahl, nicht Nebel holen, ansonsten sind enge Räume und Wind dein Feind. Im Auto selber mit Vorsicht zu gebrauchen.

Außerdem wichtig

  • gute Laune

Jonze: Die ist, wie ich erfahren musste, sogar seehr sehr wichtig. Bei den paar malen, wo ich genervt war von Wetter oder anderen Dingen, gings mit der Stopperei gar nicht vorran. Klar, wer nimmt auch jemanden fremdes mit, wenn dieser düster drein Blickt?

Falls man mit Schildern trampt:

  • Material für Schilder:
    • ein fetter schwarzer Filzstift, Wachsmalkreide oder ähnliches
    • ein Stück Pappe (eigentlich überall zu bekommen)
    • oder ein paar A4-Blätter und eine Klarsichtfolie

Optionales

  • Taschenmesser sind praktisch für allerlei Kleinigkeiten, ein Multitool oder Lockpicking-Set sind super, wenns an Geld und Essen mangelt, die Container aber nicht so leicht zu öffnen sind.
  • eine Taschenlampe bietet sich gerade dann an, wenn mensch mal des nachts mitten in der Pampa steht und das Trampschild oder den eigenen Weg beleuchten will

Siehe auch


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