Uruguay

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Uruguay ist ein Staat in Südamerika, welcher an Argentinien sowie Brasilien grenzt.

Wichtige Hinweise

Wildcampen in Uruguay geht in Ordnung, solange man seinen Müll mitnimmt und die Natur selbstverständlich mit Respekt behandelt. Im Landesinneren sollte man gegebenfalls hohes Gras vermeiden, da dieses Territorium gerne von für den Menschen unangenehmen Schlangen beansprucht wird. Ansonsten gibt es keine weiteren gefährlichen Lebeweisen. Nur im äußersten Norden gibt es noch einige unberührte Orte mit vereinzelten größeren Reptilien und Wildkatzen.

Jeder Tramper in Uruguay sollte vor Besuch des Landes ausreichend Sonnencreme mitnehmen bzw. sich ausreichend vor der Sonne schützen. Dieser Hinweis kann nicht oft genug wiederholt werden, da über Uruguay das Ozonloch seine fiese Fratze zeigt und die UV Strahlung vor allem im Sommer tagsüber lebensgefährlich sein kann. Auch im Winter sollte man die Sonneneinstrahlung nicht unterschätzen. Sonnencreme ist in Uruguay extrem teuer, daher sollte diese mitgebracht werden. Außreichende Mitnahme von Wasser (vor allem beim Besuch im Interior) und Schatten spendender Kleidung sollte selbstverständlich sein. Entlang der Straßen gibt es sehr oft keinerlei Möglichkeiten, sich im Schatten unterzustellen, da oft links und rechts der Straße ein ca. 5 bis 10m (oder mehr) breiter Grasstreifen fur die Gauchos zu Pferde angebracht ist, auf welchem jegliche Vegegation niedergemäht wurde. Selbiges gilt übrigens auch für die Pampa in Argentinien und des Rio Grande do Sul Bundesstraates in Brasilien.

Trampen

Uruguay ist im Allgemeinen super zum Trampen! Jedoch muss hier zwischen dem (relativ) vielbevölkerten Küstenabschnitt zwischen Montevideo und Punta del Este, sowie dem Rest des Landes unterschieden werden.

Interbalnearia

Die Küste ist verbunden durch die sogenannte Interbalnearia, welche eine gut ausgebaute und befahrene Autobahn darstellt, an welcher jedoch simpel getrampt werden kann. Am besten eignen sich hier Bushaltestellen, jedoch gibt es auch einen netten Seitenstreifen und zum Großteil reichlich Platz an der Straßenseite, um Fahrzeuge zum halten zu bewegen. Der Verkehr bewegt sich jedoch relativ schnell, und besonders der Abschnitt zwischen Montevideo und Atlantida hat sich bisher für User:Platschi als hartnäckig herausgestellt. Umgekehrt ist es oft ein Kinderspiel, zwischen von Punta del Este nach Atlantida per Anhalter fortzubewegen.

Das Interior

Das Landesinnere, im Volksmund auch el interior genannt, ist gekennzeichnet durch einige weiträumige Pampa, in der scheinbar nur Kühe und Schafe ihre Wohl gefunden haben. Es gibt sehr idyllische Landstraßen (z.b. die Ruta 12), die jedoch mitunter eine sehr niedrige Verkehrsrate aufzeigen. Zwar hält ein Großteil der Fahrzeuge, es kann aber durchaus vorkommen, dass zwei oder mehr Stunden Zeit verstreichen, ehe eines vorbeikommt. Oft handelt es sich hierbei um lokale Gauchos, die nur kurze Strecken zu Ihren jeweiligen Feldern oder Estancias zurücklegen, welche oft mitten in der Pampa liegen. Daher ist zu empfehlen, immer nur von Ortschaft zu Ortschaft zu trampen und/oder vorab deutlich die zu fahrende Distanz oder Gegebenheiten des Zieles zu erfragen, um nicht mitten im Nirgendwo stecken zu bleiben.

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