Norwegen

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Flagge Norwegens Norwegen
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Administration
Sprache: Norwegisch, Samisch, Finnisch
Hauptstadt: Oslo
Einwohner: 4.743.000
Währung: Norwegische Krone (NOK)
Eignung zum Trampen: Average.png (weniger gut)
Zusätzliche Informationen:


Norwegen ist ein Land in Skandinavien (Nordeuropa) zwischen dem Atlantischen Ozean (Nordsee), Schweden, Finnland und Russland. Die über weite Teile recht schmale Landfläche zieht sich über 1.800 Kilometer an der Westküste Skandinaviens hinauf bis über den Polarkreis zum nördlichsten Punkt Europas. Besonders mit den langen Nächten im Winterhalbjahr empfiehlt es sich, auf Nachttrampen eingestellt zu sein.

Norwegen ist Mitgliedsland des Schengener Abkommens. Für Zahlungen werden hier normalerweise nur Norwegische Kronen (NOK) akzeptiert.

Straßennetz

Norwegen hat für Fernverkehr wenig Autobahn und eher Schnellstraßen, zwischen denen jedoch auch im Sprachgebrauch oft nicht unterschieden wird. Außerorts gilt normalerweise eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h; sofern nicht anders ausgeschildert auch auf Autobahnen. Die meisten Autobahnabschnitte sind mittlerweile jedoch bis 90 oder 100 km/h freigegeben. Wie in vielen anderen europäischen Ländern, ist es nicht erlaubt auf den Europastraßen (Autobahnen) zu trampen. Jedoch bieten Auffahrten, Raststätten und Landstraßen eine gute Möglichkeit, einen guten Platz zum Trampen zu finden. Auf der Europastraße 6 (E 6) kommt man wohl am schnellsten voran; jedoch sind es die Landstraßen die einem einen wahren Einblick in das Land geben. Die E 6 durchzieht das sehr längliche Land fast der ganzen Länge nach.

Speziell im Norden Norwegens gibt es ein geringeres Straßennetz. Das heißt, dass man eventuell einzelne Fahrer ansprechen kann; die Chancen auf längere Distanzen mitgenommen zu werden erhöhen sich dadurch oft.

Da das Busnetz auch auf die Autobahnen ausgedehnt ist gibt es fast immer an Autobahnauffahrten eine Bushaltestelle. Eine gute Stelle um schnell weiter zu kommen. Anders als in Deutschland sind die Raststätten in Norwegen nicht direkt auf der Autobahn, somit ist ein Trampen von Raste zur Raste ungeeignet. Zitat eines Fahrers: „Drive so far you can and hope the best ;)“.

Besonders in Küstenregionen sind Straßen öfters von Fährstrecken unterbrochen - zum Beispiel über einen der zahlreichen Fjorde. Es ist einfacher, auf Überfahrt wartende Fahrer zu fragen, als auf der anderen Seite eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Andererseits berechnet sich das Entgelt für Überfahrten wohl meistens nicht nur nach Fahrzeug, sondern auch nach der Anzahl der Insassen. Es ist wohl recht einfach, als Fußgänger ohne Fahrkarte an Bord zu gelangen. Die gut erkenntlichen Fahrkartenverkäufer gehen von Wartendem zu Wartendem, die Einweiser am Fähreneingang sind nicht für Fahrkartenkontrollen zuständig.

Bereichsweise kann witterungsabhängig das Fahren in begleiteten Kolonnen (zum Beispiel mit führendem Schneepflug) vorgeschrieben sein. Auf der Website der staatlichen Behörde für Verkehrswesen finden sich aktuelle Meldungen zu betroffenen Strecken, auch bei wetterbedingte Sperrungen und anderem.

Kennzeichen

Das Länderkennzeichen ist ein N.

Die Nummern zeigen ein Buchstabenkürzel für die Region der Erstzulassung. Da die Kennzeichen jedoch mit den Fahrzeugen umziehen, lassen sie nur bedingt Rückschlüsse auf den aktuellen Zulassungsort zu. Die englischsprachige Wikipedia hat eine Liste der Kürzel.

Die Nummernkonfiguration ist ein Block mit einer zweistelligen Buchstabenkombination gefolgt von einem Block mit einer fünf- oder (für schmalere, zum Beispiel Zweirad-Tafeln) vierstelligen Ziffernkombination. Anhand dieser lassen sie sich auch zuverlässig von zum Beispiel schwedischen die Nicht-Euro-Kennzeichen unterscheiden.

Sprache

Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache. Mit den meisten Norwegern lässt sich gut in englischer Sprache kommunizieren. Norweger lernen wahlfrei meist Deutsch, Spanisch oder Französisch und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war bis in die 1950er Jahre traditionell die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien).

Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, zum Teil stark geprägt vom Mittelniederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varietäten: Etwa 85 bis 90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: „Buch-Sprache“) oder Riksmål (deutsch: Reichsnorwegisch, ohne offiziellen Status), ein Idiom, das als von verschiedenen ostnorwegischen Mundarten beeinflusste Variante des Dänischen anzusehen ist. Neben Norwegisch werden von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Kvenisch oder Finnisch gesprochen.

Zelten

Auf unkultiviertem Land erlaubt das Jedermannsrecht jedem das Zelten für ein bis zwei Nächte. In der Nähe von Wohnhäusern muss jedoch immer die Erlaubnis des Grundbesitzers eingeholt werden; dieses gilt ebenfalls für gruppenweises Zelten. In dünn besiedelten Gebieten gestattet das Jedermannsrecht das Zelten an einer Stelle sogar für mehrere Nächte. Es dürfen für die Übernachtung keine zusätzlichen Aufbauten getätigt werden. Auch darf man den Boden nur soweit aufgraben, dass sein Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert wird.

Norwegen: Beim Zelten ist zu bewohnten Häusern und Hütten so viel Abstand zu halten, dass deren Bewohner nicht gestört werden, mindestens jedoch 150 Meter.

Strom und Internet

Die Form normaler (Haushalts-)Stromsteckdosen ist die selbe wie beispielsweise in Deutschland, die Spannung mit 220 Volt möglicherweise 10 Volt niedriger.

Kostenlos nutzbare Internet-Terminals finden sich in den vielen Bibliotheken, wobei stundenlange Nutzung wohl nicht gern gesehen wird. Mit eigenen Geräten kommt man bei vielen Cafés oder auch Imbissen kostenlos via WLAN ans Netz. Die Trondheimer Innenstadt ist mit kostenlosem WLAN versorgt. An Universitäten und zumindest für eine Testphase auch wichtige Flughäfen kommen Studenten ggf. über den eduroam-Verbund ans Netz. Zugangspreise in Internet-Cafés rangieren wohl bis zu 10 Euro pro Stunde.

Regionen

Städte

Externe Verweise