Kanada

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Flagge Kanadas Kanada
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Administration
Sprache: Englisch , Französisch
Hauptstadt: Ottawa
Einwohner: ~34 Mio.
Währung: Kanadischer Dollar ($)
Eignung zum Trampen:
Zusätzliche Informationen:

Kanada liegt in Nordamerika und ist der zweitgrößte Staat der Erde. Trotzdem gibt es eine Landgrenze nur zu einem anderem Land, den USA.

Trampen

Der Trans-Canada Highway lässt sich normalerweise gut trampen. Größere Städte existieren eigentlich nur im Süden. Im Winter kann es unglaublich kalt werden, sei also sehr gut ausgerüstet oder lass es lieber. Der Norden ist so dünn besiedelt, dass einige Orte (im Sommer) nicht über Straße erreicht werden können, die wenigen Straßen sind teilweise kaum befahren.

Erfahrungen

  • Robert: Trampen in Kanada ist ein Traum! ich bin von der Westküste (Vancouver Island) bis an die Ostküste nach Neufundland (insgesamt an die 10000km) und hatte fast keine Probleme. Lange Rides, meist recht kurze Wartezeiten und unglaublich freundliche Leute. In Neufundland habe ich eine Woche bei einem Fahrer gewohnt und er hat mich ständig zu irgendwas eingeladen. Und solche Freundlichkeit war nichts seltenes. Eine Einladung zum Essen war meistens dabei. Hab aber keine Erfahrungen im Norden. Dort wird das Trampen durch das geringe Verkehrsaufkommen erschwert. Ich war z.B. in Labrador und dort kommt einfach nur alle halbe Stunde ein Auto, d.h. selbst wenn jedes zweite anhält, wartet man schon eine Stunde! Ansonsten Go Canada Go!
  • Martin: Ich bin in den letzten 14 Monaten mehr als 16.000 km durch das weite Land getrampt. Von Saint-John's (Neufundland, östlichster Punkt) bis nach Vancouver (British Columbia) und in den Norden bis nach Dawson City (Yukon Territory). Probleme gab es dabei kaum, ganz im Gegenteil, das Trampen per se, war eines der großen Highlights meines Aufenthaltes. Die Kanadier erwiesen sich als extrem freundlich und gesprächsfreundlich. Sie hören gerne Geschichten von Reisenden in ihrem Land, geben Tipps und haben auch immer einen passenden Verwandtschaftsgrad mit Wurzeln in jedes Land Europas parat. Die Gastfreundschaft geht sogar soweit, dass man beim Stopp am Drive-In-Restaurant gleich mitversorgt wird. Ein großer Unterschied zu deutschen Autobahnen ist, dass man sich direkt an den Highway stellen kann, um den Daumen auszustrecken. Nur wenige Teile des Highways (hauptsächlich in Ostkanada) können nicht belaufen werden, dies ist allerdings deutlich ausgeschildert und meistens auch unmöglich. Auch keine Seltenheit sind Fahrten im vierstelligen Kilometerbereich (besonders durch die flachen Prairies). Ansonsten gilt, wie in Deutschland, dass man bessere Chancen hat, wenn man Menschen direkt ansprechen kann. Das ist an Tankstellen und Raststätten kein Problem. Lediglich von einer Tankstelle in Nova Scotia sind wir bei strömendem Regen verscheucht worden. Vor meiner letzten Fahrt von Whitehorse nach Dawson City musste ich 2,5 Stunden bei Schnee und -25 Grad warten. Aber sobald man sich in nördliche Gefilde begiebt, muss man sich darauf einstellen. Der Verkehr im Norden ist spärlicher, aber die Chancen deshalb kaum schlechter als im Rest des Landes.