Bond Girl

June 24th, 2010

Heute hielt ein Aston Martin für mich an. Man kennt diese Autos auch aus den James Bond Filmen. Bern Neufeld bis kurz vor Biel. Ich muss zugeben, dass ich nicht eingestiegen wäre für diese Strecke, wenn es irgend ein klappriges Irgendwas-Auto gewesen wäre… Am Steuer sass eine Frau. Die als “Pilot” (sie benutzte selbst die männliche Form) arbeitet, gerade in Paris gelandet ist und jetzt 4 Tage frei hat. Ich fragte sie beim Aussteigen, was dies eigentlich für ein Auto sei?? Sie sagte “Aston Martin. Eines der besten Autos, die man haben kann.”

In Lyss war die Autobahnauffahrt tatsächlich verwaist… aber nach 10 Minuten brachte mich doch noch ein netter Rentner nach Biel.

Die arrogante Ahnungslosigkeit eines Passanten

June 24th, 2010

Heute stand ich wieder an der Strasse, an “meiner” Top-Stelle, und hielt meinen Daumen raus. Nach 5 Minuten lief ein Passant zu mir und sagte: “Kleiner Tipp: Stell dich dort vorne bei der Tankstelle hin. Hier hält niemand an.” und lief weiter, ohne mir die geringste Chance einer Reaktion zu geben. Das nervte mich ungemein und ich rief hinterher: “Danke! Aber hier bin ich schon TAUSENDMAL weggekommen”. Kaum hatte ich begonnen mich zu nerven, musste ich schon wieder aufhören, denn neben mir hielt ein weisser Porsche Cayenne. Und brachte mich nach Bern.

Biel/Bienne CH – Speyer D

June 24th, 2010

Ca. 360km, 18./19.April 10.

Es war ca. 10.30 Uhr, ich wollte wie üblich mit dem Bus zur Autobahnauffahrt fahren, aber der fuhr nur werktags. So änderte ich meine Pläne und lief zur Autobahn Richtung Bern. Das erste Auto nahm mich mit! Wir sprachen über Dampflokomotiven.. auf der A1, der Raststätte Grauholz, stieg ich aus und benutzte zum ersten Mal die Brücke, um auf die andere Seite der Raststätte zu kommen. Es hatte kaum Autos. Endlich hielt eines an mit zwei Männern darin. Hmm, zwei Männer.. Dann sprachen die auch weder deutsch noch franz noch englisch und sagten nur “Basel”. Ich lehnte dankend ab und wartete weiter. Dann kam er: Der Porsche GT-3 (man muss dazu sagen, dass ich keine Ahnung hatte und dachte es sei ein Ferrari, weil im Logo ein Pferd zu sehen ist)! Der Fahrer sagte, er fahre nicht nach Basel (weil ich mit “Basel”-Schild war) sondern nach Deutschland. Wir murksten meinen Rucksack ins Auto (mit vereinten Kräften und viel Gewalt ging es) und fuhren los. Irgendeinmal stellten wir fest, dass er direkt an Speyer vorbeifährt – meinem Ziel! Wow.. das sind exakt 337km. Der Fahrer war der liebste der Welt und wir führten interessante Gespräche. Er wird am 24-Stunden-Rennen teilnehmen und fuhr gerade dorthin zum trainieren. Er fuhr wirklich professionell. Sein Porsche-Modell war ohne Komfortzeugs gebaut, und so fühlte sich das Fahren an als ob man auf Rollschuhen wäre.. man spürt echt alles, jeden Kieselstein. Somit waren die 250km/h, die wir zeitweise fuhren, sehr aufregend. Unterwegs lud er mich zum Mittagessen mit anschliessendem Espresso ein (er ist Italiener). Dann fuhr er mich direkt vor die Konferenzhalle. Zum guten Glück hatte die Nachmittagssession bereits begonnen, so waren nicht allzuviele Leute draussen.. denn schon die wenigen die da waren umringten uns staunend :-) Als er wieder losfuhr, hörten es meine Freunde drinnen.

Rückweg:

Um 16.30 Uhr lief ich vom Konferenzort in Richtung Autobahn. Eine schnurgerade Zufahrtsstrasse und null Möglichkeiten für Autos, anzuhalten.. Irgendwann stellte ich mich einfach mitten in einen Kreisel, sozusagen, mit A5-Schild. Bis zur A5 waren aber noch die B9, A61 und ein Stück A6 zu bewältigen. Aber wie das so ist, stoppte irgendwann (nach 20 Minuten oder so) ein sehr netter Mann. Er brachte mich auf eine Raststätte auf der A6, “am Hockenheimring”. Dort wartete ich, liedererfindend und singend, etwa 30 Minuten. Es war sehr unterhaltsam. Dann hielt ein Lastwagen, der in die Schweiz fuhr. Da aber schon etwa 18 Uhr war und ich mich noch gut an meine Lastwagentour mit Ernestyna erinnerte, stieg ich auf der ersten Raststätte auf der A5 aus. Das war eine sehr weise Entscheidung. Weiter gings mit einem deutsch-vietnamesischen Paar, das nach Freiburg i.Br. fuhr. Ich nickte dauernd ein und konnte nichts dagegen tun.. glücklicherweise wachte ich kurz vor der letzten Raststätte vor Freiburg auf und konnte aussteigen. Die Raststätte war sehr klein und sehr leer… Nach 30 Minuten hielt ein Aargauer an und brachte mich in die Schweiz auf die Raststätte Pratteln. Dort stand an der Tankstelle ein roter Ferrari. Ich steuerte schon lächelnd darauf zu aber fragte dann doch zuerst einen anderen jungen Mann, und der nahm mich auch prompt mit bis Bern. Da es dort schon dunkel war nahm ich den Zug nach Hause..

Biel-Bern-Emmental, 28.2./1.3.2010

March 8th, 2010

Sonntag um 17.30 Uhr: Nach einem Tag, an dem sich alle 5 Minuten Sturm, Sonnenschein&blauer Himmel, Regen und irgendein Mix von alledem die Klinke in die Hand gegeben hatten, stehe ich am Strassenrand mit bereits ziemlich “gut benutztem” BERN-Schild. Hinter mir spannt sich ein riesen Regenbogen über den Himmel. Die untergehende Sonne lacht lustigförmige weisse Wolken an. Alles ist gut. 17.55 Uhr: Noch immer stehe ich an derselben Stelle!!! Mann!! Dann halten zwei junge Floristinnen an und fahren mich nach Schönbühl. Sie sind mir auf Anhieb sympatisch; die eine zeigt auf ihre deutlich von der Arbeit gezeichnete Jeans und sagt, sie habe sie erst vergangenen Mittwoch gekauft.
In Schönbühl: Dunkle, riesige Wolkenmassen vermengen sich über mir zu einem unheimlichen Gebilde. Ein kalter Wind bläst mir Regen ins Gesicht. Zum Glück fährt mich “schon” nach 10 Minuten ein netter Autohändler ins Wankdorf.

Wie anders am Montag, 13 Uhr: Ich stehe an derselben Stelle. Sonniges, freundliches Frühlingswetter. Blumen überall. Autos fahren vorbei, eins ums andere. Plötzlich höre ich hinter mir von der Tankstelle her eine Frau “Schönbühl, Schönbühl” rufen. Nach einigen Sekunden in denen ich mich frage, ob sie irre geworden ist, realisiere ich endlich, dass sie dies mir zuruft! Ich sprinte zu ihr und wir fahren los. Ich liebe Schönbühl. Nur einmal habe ich dort länger als 5 Minuten gewartet. Gestern: 10. Sie stammt aus Dresden (leider nicht Grimma) und fragt, ob ich aus Köln sei. Nettes Kompliment! In Schönbühl springe ich an einer roten Ampel aus und schnell über die Strasse. Schon nach etwa 2, 3 Minuten hält ein Auto mit einem unendlich langen Anhänger an. Lang wie ein Sattelschlepper. Er transportiert lange (logisch) Metallstangen. Im Neufeld fährt er extra für mich von der Autobahn und will extra für mich noch ins Quartier reinfahren. Leider hört er nicht auf meine Richtungsangaben (die sich decken mit den Angaben auf den Wegweisern), sondern fährt bestimmt den Hügel runter in Richtung Aarberg. Nun probier mal, mit so einem Ungetüm von Anhänger auf einer einfachen Landstrasse eine Gelegenheit zum Wenden zu finden! Zum Glück ergibt sich bald eine Gelegenheit über einen kleinen Feldweg (eine “Ansammlung von Schlaglöchern” wäre treffender).

Zwei Stunden später stehe ich schon wieder an der Auffahrt Neufeld, die leider seit dem Tunnelbau ziemlich verwaist ist. Nichtsdestotrotz hält nach etwa 20 Minuten ein Auto mit AG-Kennzeichen. Ein Typ mit Millimeterschnitt, der eigentlich in die Nähe von Zürich fährt, will extra für mich in Kirchberg rausfahren. Und von dort fährt er mich sogar im beginnenden Feierabendverkehr nach Burgdorf hinein. Ein Umweg von sicher 15, 20 Minuten für ihn! Und nun ratet mal, was er von Beruf ist. Berufssoldat!!!!! Ai!! Ich musste ja schön auf den Mund hocken während der ganzen Fahrt. Früher hatte ich sogar jeweils GSoA (Gruppe Schweiz ohne Armee)-Kleber auf meinen Taschen gehabt… Wieder mal schön zu merken, dass sogar meine Vorurteile nicht immer zutreffen… hahaha… Ich laufe zum andern Ende der Stadt und will eigentlich in der Beiz, in der vor einiger Zeit Smith Wigglesworth mal war, einen Kaffee trinken gehen, doch die ist geschlossen. Also wieder Autostop. Nach einigen Minuten rät mir eine Passantin, den Bus zu nehmen. Ich bedanke mich freundlich für ihren Tipp. Kaum ist sie weg, hält auch schon ein Auto für mich. Ja, wir befinden uns nun im Emmental: Sie ist eine Freundin der Mitbewohnerin meiner Schwester, und so fährt sie mich natürlich direkt vor die Haustür!

Berlin-Biel CH

February 17th, 2010

954 km. 6 Autos. 12 1/2 Stunden.

05 Uhr 50.. beladen stapfe ich durch Schnee und über Eis und durch Dunkelheit.. Um 6 Uhr sitze ich in der U-Bahn, um 07 Uhr bin ich an der Berliner Stadtgrenze angelangt und warte auf den Regiozug. Letztes Mal war ich von Grunewald gestartet, nun will ich Michendorf probieren. Um halb 8 komme ich dort im Dorf an und die orange glühende Sonne geht gerade auf. Nach einer halben Stunde Fussmarsch hieve ich eine metallene Emergency-Tür auf, quetsche mich durch die Lücke und befinde mich mitten zwischen Lastwagen aus aller Welt (naja, ok, Russland, Polen, Ukraine,..) auf der Raststätte Michendorf auf dem Berliner Ring. Ich laufe zum Ende der Raststätte und stelle mich in die Sonne. Alle zwei Minuten fährt ein Auto vorbei.

Das dritte hält: Ein Anfangdreissiger am Steuer und neben ihm eine junge Frau. Sie fahren nach Frankfurt! Bäm! Und nach kürzester Zeit stelle ich fest, dass er vermutlich 220km/h als seine Standardgeschwindigkeit sieht. Wenn das so weitergeht, kann ich vor dem Nachhausekommen noch einen Abstecher nach Südfrankreich machen? -Sie sind sehr nett und die Frau wird in Frankfurt den Zug nehmen nach Freiburg, weil der Fahrer in einer anderen Stadt wohnt. Oberhalb Frankfurt, auf der Raststätte Wetterau, steige ich aus, und die Frau beschliesst spontan, mit mir mitzutrampen. Ist das nicht cool? Es ist erst Mittag, und ich hab schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter mir! Ah yeah.

Nach kurzer Zeit haben wir schon ein Auto, das uns zur Raststätte Bruchsal oberhalb von Karlsruhe fährt. Ein sehr netter junger Filmemacher.

Und dann: Es beginnt zu regnen. Regen!! Wir stehen im Pflotsch und k-e-i-n Auto bewegt sich vom Parkplatz auf uns zu. Die Tankstelle ist verwaist. Nach 45 Min hält endlich ein Auto an. Am Steuer eine Frau und daneben ein junger Tramper mit farbiger Wollmütze. Er stellt komische Fragen und auf unsere Fragen antwortet er mit langer Verzögerung. Meine spontane Begleiterin und ich werfen uns stirnrunzelnd vielsagende Blicke zu. Bei der nächsten Raststätte, Baden-Baden, müssen wir schon wieder raus. Die rosa Wollmütze auch. Und wer steht an der Tankstelle? Circa drei Autos und drei weitere TramperInnen!

Nun sind wir zu sechst im Regen und alle müssen in dieselbe Richtung. Die Wollmütze fängt an, uns zu erklären, wie man Autostop macht. Was für Sätze man sagt und was wir alles falsch gemacht haben beim Ansprechen einer Person vorhin. Meine Begleiterin raunt mir zu: Lass uns abhauen von hier. Schnell laufen wir ans andere Ende der Raststätte. Wir sprechen ein Mutter-Sohn Paar an und widerwillig – so scheint es – nehmen sie uns mit. Sie transportieren einen Weinbergtraktor und fahren deshalb nur 85km/h. Meine Begleiterin fährt mit ihnen mit bis kurz vor Freiburg, ich springe auf der Raste Mahlberg raus und bin wieder allein.

Phu. Keine weiteren TramperInnen zu sehen.. Noch zwei Raststätten trennen mich von der Schweiz, von Pratteln. Es gibt niemanden den oder die ich ansprechen könnte. Also Leitplanke und Daumen. Meine Füsse sind nass, es k.. mich an und ich wünsche mir ein warmes Auto mit jemandem normalen drin. Et voilà: Ein wunderschöner alter Opel mit AG-Kennzeichen hält an. Das Beste ist: Damit der Motor nicht überhitzt, muss die Heizung auf vollen Touren laufen. Alle zehn Kilometer reisse ich mir einen weiteren Pullover vom Leibe (ich trug viele…).

Die Grenze! Und kaum befinden wir uns auf Schweizerboden, hört der Regen auf und die untergehende Sonne kommt hinter den Wolken hervor. Kein Witz! In Pratteln steige ich aus, und während nebenan ein LKW in den Stein fährt, bei dem ich normalerweise auf dieser Raststätte stehe und trampe (wieder kein Witz!), spreche ich zwei, drei tankende FahrerInnen an. Einer dieser Männer sagt, er könne mich schon mitnehmen nach Bern, aber er müsse vorher noch schnell zur Arbeit fahren und sein Stundenblatt ausfüllen. Wo denn diese Arbeit sei, frage ich? Nun….. es ist ein Ort namens Egerk_____, und da Ernestyna und ich diese wunderbare Ortschaft bereits ausführlich kennenlernen durften, und da einer meiner Fahrer dort einmal beinahe erschossen wurde (!), beschliesse ich, weiterzufragen. Der nächste, den ich frage, fährt nach Lausanne und nimmt mich mit. Er ist Kommunikationstrainer und die Fahrt ist sehr spannend. Und extra wegen mir fährt er nicht via Bern sondern via Biel nach Hause. Um 18 Uhr 30 komme ich in Biel an. yippieh!

Bern-Berlin, Februar 2010

February 17th, 2010

954 km. 6 Autos. 11 Stunden.

6.45 Uhr an der Auffahrt Ostring. Es ist dunkel und der Halteplatz voller Schnee/Eis.. Ich denke “Warum habe ich nicht abgesagt!! Was tue ich überhaupt hier? Mann!“.

Nach 15 Minuten nimmt mich eine Frau mit für ca. 3km, bis zur Raststätte Grauholz. Dort nach wenigen Minuten mit einem netten Mann bis zur Raststätte Deitingen. Dann warte ich wieder ca. eine Viertelstunde in der Eiseskälte, hüpfend und singend: I don´t have to worry about a thing, cause my dad´s name is King. Dann hält ein Mini-Auto an, vollgestopft, aber ich darf trotzdem mich auch noch reinquetschen. Der Fahrer ist Amerikaner und es stellt sich bald heraus, dass er Jesus liebt und als ich in Pratteln aussteige sagt er, er werde den ganzen Tag für mich beten, für meine Reise. Nice. Ich brauche einen Kaffee. Dann das obligate Gratispinkeln.

Dann spreche ich einen Mann an. Er fährt bis oberhalb Frankfurt und KLAR nimmt er mich mit, er fragt ob ich genug zu trinken habe, ob ich die Heizung wärmer will, ob ich den Sitz verstellen will, ob es mir bequem ist, etc. Er ist Koch aus Deutschland und hat kürzlich auf Internet mein Restaurant entdeckt und gedacht, dass er da gerne mal essen möchte. Lustig!

Einige Stunden später steige ich auf der Raststätte Wetterau aus und esse ein Sandwich. Dann spreche ich drei Leute an. Beim dritten steige ich ein. Er fährt bis nach Fulda. Wieder eine super Strecke! Er ist sehr sehr nett! Ein Lastwagenfahrer der gerade in Marokko war und in einer Woche nach Russland fährt. Seine grosse Liebe, ein mini Chihuahua, ist auch dabei und kläfft mich ab und zu an.

Kurz vor Fulda auf der Raststätte steige ich aus, spreche eine Frau an und danach einen Mann, und schon sitze ich im Auto nach Berlin!! Unterwegs halten wir an und der Fahrer lädt mich auf Kaffee und Kuchen ein. Dann fährt er mich nach Berlin ins Zentrum und schon bin ich da.

Short hitchhiking trip in California

February 8th, 2010

“Hitchhiking in California????? Forget it!! Don’t even think about it!! Yes, there used to be a lot of hitchhikers.. but nowadays there are so many weirdos!” – I can’t remember how many people – Californians and others – gave me answers like this.. But as I was there without a car and as it is difficult or sometimes not even possible to use public transportation, hitchhiking seemed to be an option for me. Why should there be so many more “weirdos” on the streets of California than we have here in Europe?

But as it really seems to be a strange thing to do, my cousin decided to drive 5 hours up north just to pick us up before we could even stick a thumb out towards any street…

Anyway, one sunny monday we woke up and decided to go to Whiskeytown lake, that is located quite close to the city, it’s about a 15min ride. We walked over to the street that is leading out of town and to Whiskeytown lake, and stretched our thumbs out next to a gas station. Soon, a woman, probably working at the gas station, walked over to us and told us it was not a good idea to stand here. If we walked out of town we would have way better chances, she said. Well yes, she was right, but walking out of town would take us about one hour! So this lady asked every single car driver that was at the gas station. And she waved us over and told us to sit in this car; they would bring us to the end of the city. Great! We jumped on the back seat and a small dog jumped on us, trying to lick our faces like crazy. We couldn’t really get rid of it. But we found out that our driver didn’t have to go in this direction at all!! He only did it for us! How sweet! Now, at the city border, cars drove fast fast fast… But already after some seconds one car pulled over. Again, as we had climbed in, there was a small crazy dog trying to lick our faces. The driver didn’t really have to go to the lake, but of course he drove us up there, and he even went further to bring us to a nice empty beach!!

After being at the beach in our tanktops on the 4th of January (hehe) we decided to try to hitchhike back. There weren’t many cars.. actually I thought there was maybe one car every 15minutes or so.. As soon as we decided that we want to go back, two women showed up at the beach. We started chatting a little bit, some smalltalk, and guess what: They were just about to go back to Redding, and of course they would take us with them!

Easy as it can be!

Maybe next time I’ll have the chance to try to get to San Fran by hitchhiking!

Biel-Bern

October 20th, 2009

Nicht viel Neues in der letzten Zeit, aber immer noch mindestens einmal die Woche Biel-Bern. Einige Highlights:

_Sonntagnachmittag, ich stehe an einer Bushaltestelle an einer Strasse, die aus der Stadt raus zur Autobahn führt. Nach etwa 10 Minuten und wenig Verkehr hält ein Cabriolet!! Leider fährt der Fahrer nur bis Lyss, also das nächste Dorf. Ich frage, ob ich bis zur Autobahnauffahrt mitkommen kann, das sind nur etwa 1km Fahrt, und steige ein. Als wir losfahren, erzählt der Fahrer, dass er eigentlich nur das Auto ausprobieren will und sich noch nicht auf die Autobahn getraut, er würde über die Landstrasse nach Lyss fahren oder noch weiter. Ich will zuerst grad wieder aussteigen und zur Autobahn laufen, aber dann bietet er mir an, mich auf der Landstrasse nach Münchenbuchsee zu fahren – das wäre die zweitletzte Auffahrt vor Bern, und dort bin ich bis jetzt immer innert Sekunden weggekommen. Ich bin einverstanden, auch wenn die Fahrt über die Hauptstrassen einiges länger dauert. Erstens habe ich genug Zeit, zweitens war es schon lange ein Traum von mir, in einem Cabriolet zu fahren beim Autostop.. Als wir uns der Auffahrt Münchenbuchsee nähern sage ich ihm, er solle “weiter vorne rechts bei der Tankstelle” anhalten, dort könne ich gut aussteigen. Er aber biegt an der nächsten Möglichkeit rechts AB und fährt damit direkt auf die Autobahn..! Ich entschuldige mich natürlich, aber gleichzeitig denke ich, dass er wohl etwas schwer von Begriff sein muss, um versehentlich auf die Autobahn zu fahren. Es ist alles sehr deutlich ausgeschildert.. Naja, jedenfalls hält er sofort auf dem Pannenstreifen an um das Dach hochzuklappen, und fährt mich dann nach Bern. Auch gut :-)

_Mit einer Freundin stehe ich am frühen Mittwochabend an der Auffahrt zur Autobahn in Nidau. Feierabendverkehr, viel los, und schon nach wenigen Minuten bedeutet uns ein Fahrer, wir sollen nach vorne zur Tankstelle kommen. Prompt werden wir noch von Zugbarriere und Zug aufgehalten, aber als wir zwei Minuten später an der Tankstelle sind, wartet er noch dort. Er fahre nach Bern, sagt er, und wir steigen ein. Kurz vor Münchenbuchsee fragt er, ob wir gestresst seien? Nein, antworten wir, nicht wirklich, warum? Er würde gerne noch etwas auf der Arbeit abholen, nur ganz schnell. Klar doch. Also fahren wir von der Autobahn runter und zu seinem Restaurant. Dann weiter in Richtung Bern, aber aufgrund der Staugefahr um diese Uhrzeit auf der Hauptstrasse. Unser Fahrer kommt ursprünglich aus Togo, und wir führen interessante Gespräche über Kolonialismus, die Schweiz, das Leben allgemein. Als wir endlich in Bern ankommen, fährt er uns vor die Haustür unserer Freunde. Wir verabschieden uns, er gibt uns die Hand und sagt “Ich bin Salomo”. Als ich daraufhin erwidere, ich heisse Salome, ist die Überraschung perfekt!

Biel/Bienne – Les Rasses VD, 90km, 1000 Höhenmeter

September 26th, 2009

Wieder einmal hitchhiking at its best. Gestern war ich eingeladen, an einem Fest einer Kollegin zu rappen. Seit Tagen hatte ich verzweifelt meinen Schweizer Strassenatlas gesucht und ihn nicht gefunden. Also den Routenplaner von g.maps befragt und mit einer alten Schweizerkarte von 1969 oder so losgetrampt. g-maps wies mich an, die Autobahn in Richtung Neuchâtel-Yverdon in einem kleinen Kaff zu verlassen und dort eine Strasse zu nehmen, welche quer durch den Jura direkt in das Dorf führt, in das ich will. Also los.

Hinweg:
Mit dem Bus bis ausserhalb Biels. Das letzte Mal, als ich dort losgetrampt bin, fuhr ich nach Marokko. Heute ist alles etwas entspannter, allerdings habe ich nicht wirklich eine Ahnung, wo durch es geht. Nach wenigen Sekunden hält ein Auto, das mich ein paar Dörfer weit mitnimmt, dem Bielersee entlang. In Le Landeron lässt er mich an der Autobahnauffahrt raus. Es gibt keine Haltemöglichkeit ausser auf dem Pannenstreifen, kurz bevor die Autobahn beginnt, und ausserdem auch kaum Autos. Aber das dritte hält an – ein junger Mann im Alter meines kleinen Bruders, der gerade von der Armee kommt und nach Lausanne rast. Er fährt zur Hochzeit seiner Cousine und ist viel zu spät dran. Netterweise fährt er nicht nur bei der Ausfahrt St.Aubin raus, sondern mich auch noch nach St.Aubin rein, was schon einige Kilometer ausmacht.

In St.Aubin frage ich die lokale Bevölkerung nach dem Weg nach Les Rasses. Alle machen grosse Augen und können mir nicht weiterhelfen. Schliesslich finde ich einen Mann, der mich darüber aufklärt, dass da zwar eine Strasse hinführt, aber dass diese kaum bis gar nicht benutzt wird und dass alle über Yverdon-les-bains fahren – also weiter auf der Autobahn geblieben wären. Bon.. ich stelle mich an die einzige nennenswerte Kreuzung des Dorfes an die Hauptstrasse, die zur Autobahn führt. Minutenlang warte ich, ohne dass ein einziges Auto durchfährt – notabene um 17 Uhr an einem Freitagabend! Ein kleiner Junge kommt auf seinem BMX dahergefahren: “Bonjour Madame!”. Er erzählt mir, dass er Unihockey spielt und dass sie die besten der Region seien. Als ich soweit bin, dass ich ihn adoptieren möchte, höre ich ein Auto! Der Junge verabschiedet sich, und das Auto hält neben mir an. Er fährt nach Yverdon – perfekt! Er kennt sogar den Weg, den ich nehmen muss, und fährt an der richtigen Ausfahrt raus, wo er mich an einem Kreisel rauslässt. Dort ist bereits ein Wegweiser nach Ste.Croix, welches meine nächste Station ist. Ich male ein neues Schild. Wieder stehe ich an einer Stelle, wo es keine Haltemöglichkeit gibt.. aber mir bleibt nichts anderes übrig. Zum Glück hält schon nach wenigen Sekunden einer an. Er fährt ins letzte Dorf der Talebene, danach geht es nur noch steil rauf nach Ste.Croix. Kaum bin ich ausgestiegen, sitze ich bereits wieder im nächsten Auto. Der nette Herr muss nach Ste.Croix, ist aber so nett, mich bis Les Rasses zu fahren. Zwei Stunden, kaum Wartezeiten, perfekt!

Rückweg:

Samstagvormittag. Jemand hat mich von Les Rasses in das 6000-Seelendorf Ste.Croix gefahren, es ist 09 Uhr morgens und es herrscht dichter Nebel. Ich stehe an der Hauptstrasse, die ins Tal hinunterführt. Nach zwei Minuten werde ich von einer Frau mitgenommen bis zur Autobahnauffahrt bei Yverdon-les-Bains. Sie erzählt mir, dass diesen Frühling in der Region folgendes passiert sei: Eine Frau habe getrampt, und als ein Auto angehalten hat, sei ein Mann aus dem Gebüsch gekommen und die zwei hätten den Fahrer unter Gewaltandrohung gezwungen, zum Bankomaten zu fahren und sein Geld abzuheben.. Mann.. warum mich die Frau trotzdem mitgenommen hat? “Weil man sonst ja genausogut aufhören könnte, zu leben”.

Dann stehe ich an der Auffahrt, schon hinter dem Autobahnschild, weil es vorher keine Möglichkeit gibt. Schon das zweite Auto hält an! Er fährt nach Neuchâtel. Hier wird es ein wenig schwierig. Schon einmal fuhr ich auf der Strecke mit jemandem mit, die in die Stadt hineinfuhr. Da, wo wir die Autobahn verlassen, ist es praktisch unmöglich zu trampen, weil es eine Schnellstrasse mit lauter Mauern ist, wo alle Autos rasen und wo es keine Haltemöglichkeit gibt. Also in die Stadt. Mein Fahrer ist so nett und will mich ans andere Ende der Stadt fahren, wo es wieder eine Auffahrt zur Autobahn gibt. Leichter gesagt als getan.. überall sind Strassen gesperrt wegen dem Winzerfest.

Dann lässt er mich kurz vor der Autobahn raus – an einem total blöden Ort: Es ist ein Kreisverkehr mit zwei Spuren, wovon eine Strasse mit zwei Spuren abgeht: Die rechte zur Autobahn in Richtung Lausanne, die linke und innere in Richtung Biel. Ich könnte höchstens auf der linken Strassenseite stehen. Aber jeder, der anhält, riskiert, vom nächsten überfahren zu werden, weil es nur ein paar hundert Meter vor der Autobahn ist und alle schon beschleunigen. Also laufe ich zurück, aber auch hier ist die Strasse schon zweispurig, und nur die linke Spur führt nach Biel… zum Glück ist es Samstagvormittag und dementsprechend herrscht wenig Verkehr. Ich versuche es vom Trottoir aus mit Schild. Viele FahrerInnen fahren kopfschüttelnd auf der linken Spur vorbei…

Dann kommt das Tramp-Erlebnis des Jahres dahergefahren: Ein Partymobil. Es ist ein oranger kleiner Bus, aus dem lauter Techno dröhnt. Innen sitzen sieben (7) Jungs im Alter von ca. 20-24 Jahren. Es ist morgens um 10 Uhr, Zeit für ein erstes Bierchen und den ersten Joint… Als sie neben mir anhalten, johlen alle und klopfen an die Decke. Ich muss so fest lachen ob diesem Anblick, dass mir alle guten Vorsätze von wegen “nicht einsteigen bei mehreren Männern” vergessen gehen. Das hier sind Jugendliche im Partymobil und ich habe ein gutes Bauchgefühl. So steige ich unter Gejohle ein und kriege Bierchen, Suze und Joint angeboten. Die Jungs sind aus Genf und fahren nach Zürich. Testosteron pur. Sie haben zu siebt in diesem VW-Bus geschlafen letzte Nacht und sehen auch dementsprechend aus. Aber sie sind sehr nett, und in Biel fahren sie mich sogar durch die ganze Stadt bis zu einer grossen Kreuzung kurz vor meinem Zuhause. Als ich aussteige, singen sie alle zusammen “Joyeux Anniversaire!” für mich, so dass sich alle PassantInnen der Umgebung verwundert umdrehen. Wieder mal ein einmaliges Erlebnis, das einem nur beim Trampen passieren kann.

Ausflug ins Graubünden

July 26th, 2009

HINWEG: Biel/Bienne-Bern-Zürich-Landquart-Zernez, 333km.

Gemäss Routenplaner brauche ich für die Strecke 4h20min reine Fahrzeit. Ich starte in Biel um 10 Uhr Vormittags. Mit zwei Lifts komme ich nach Bern. (Normalerweise ist Biel-Bern super easy und mit einem Auto schnell zu schaffen). Dort besuche ich noch jemanden, und um 12.30 Uhr stehe ich endlich an der Auffahrt Bern-Ostring.

Zehn Minuten Wartezeit, dann hält Beat an, ein tätowierter Motorradfahrer, der eigentlich in Kalifornien und Hawaii lebt, aber sich zur Zeit um seine Eltern in der Schweiz kümmert. Super Typ. Er fährt nach Basel, also steige ich auf meiner Stamm-Raststätte Deitingen aus. Dort stehe ich mit “Zürich”-Schild, obwohl ich kurz vor Zürich über die neu eröffnete Westumfahrung in Richtung Chur muss. Nach wenigen Minuten hält ein junger Mann. “Wohin fahren Sie?” – “Zürich” – OK, ich steige ein und während wir losfahren sage ich, dass ich zwei Tankstellen weiter schon wieder aussteigen werde, ich müsse nämlich auf die Westumfahrung. Er auch!, sagt er, denn er fahre ins Glarnerland. Perfekt – das ist auf halbem Weg zwischen Zürich und Chur. Auf der Fahrt stellt sich heraus, dass ich ihn wärhend der nächsten drei Wochen im Fernsehen sehen kann. Er macht beim Projekt Alpenfestung mit. Nach einer äusserst kurzweiligen Fahrt bringt er mich auf die Raststätte Glarnerland.

Es ist wenig los.. kaum Autos, und die Tankstelle ist verwaist… Nach einer kurzen Verpflegungspause stelle ich mich bei der Einfahrt hin. Zehn Minuten lang passiert nichts. Dann nähert sich ein LKW und hält an. Er fährt ins Tessin und versichert mir, dass er mich in Landquart absetzen werde (“Kein Ding”). Ein netter Fahrer aus Berlin, der jede Woche in die Schweiz fährt, mit Campingartikeln. Seine Klimaanlage ist auf gefühlte minus 10 Grad eingestellt, aber sobald er merkt, dass ich friere, stellt er sie ab. In Landquart fährt er von der Autobahn runter, blockiert einen gesamten Kreisverkehr, damit ich aussteigen kann, und fährt weiter.

Die Gegend um die Autobahnauffahrt Landquart ist schwierig zum Trampen. Es gibt nur eine Schnellstrasse, die ins Tal hinaufführt in Richtung Klosters/Davos, und keine Haltemöglichkeiten ausser eine kleine Strasse, die von der Schnellstrasse wegführt. Dort versuche ich mein Glück. Tatsächlich hält auch schon nach zehn Minuten einer. Er fährt nach Davos und bringt mich netterweise bis Klosters. Nach einem Blick auf die Uhr (beinahe 17 Uhr) beschliesse ich, den Zug zu nehmen. Die Autozüge fahren nur zweimal pro Stunde, und ich weiss nicht mal, wo die Verladerampe ist.

RÜCKWEG: Zernez-Flüelapass-Landquart-Zürich-Biel/Bienne: ca. 300km.

Zuerst muss ich anderthalb Stunden von einer Alp runterlaufen. Endlich in Zernez angekommen, laufe ich durchs Dorf, und nach einigen Kurven halte ich mein “Flüelapass”-Schild raus. Es ist ca. 15 Uhr. Das zweite Auto hält an. Es ist ein Abschleppdienst – er muss auf den Flüelapass (2’383müM) und dort einen Holländer abschleppen. Oben auf dem Pass ist es kalt.. Es liegen noch Schneereste da.. Es gibt ein kleines Gasthaus und einen Parkplatz mit vereinzelten Autos und vielen Motorrädern. Lange stehe ich an der Strasse und strecke den Touristen mein “Landquart”-Schild und meinen Daumen entgegen, aber keiner hält, nicht mal die Einheimischen. Ein Rentnerpaar fotografiert das Gasthaus, den See, den Schnee, die Wiesen, die Felsen. Als sie an mir vorbeilaufen, fragt mich der Mann, wo Landquart liege. Es stellt sich heraus, dass sie nach Davos fahren, und sie sind auch so nett, mich bis dahin mitzunehmen. Ein Ehepaar aus Grimma (zwischen Leipzig und Dresden). Das ist schon das dritte Mal, dass mich jemand aus Grimma mitnimmt!

In Davos stehe ich nur eine Minute an der Hauptstrasse. Dann bringt mich ein Elektromonteur nach Landquart. Nun bin ich wieder in diesem Kreisverkehr an der Autobahnauffahrt. Es ist beinahe unmöglich, dort zu trampen. Die Strasse ist nicht breiter als eine Autobreite, es herrscht viel Verkehr, alle rasen von der Schnellstrasse durch den Kreisel auf die Autobahn. Ausserdem beginnt es gerade zu regnen. Aber wie es so ist mit doofen Stellen – es gibt immer auch Leute, die gerade deshalb, aus Mitleid, anhalten. So auch der Kosovare, der nach Zürich fährt. Wunderbar. Nach wenigen Kilometern geraden wir in einen Stau und bleiben dort auch eine Weile…. Nach einer Ewigkeit nähern wir uns endlich Zürich, und er ist so superlieb, dass er sogar etwa 10km zu weit fährt, um mich auf die Raststätte Würenlos auf der A1 zu bringen.

Dort warte ich ca. 5 Minuten an der Auffahrt. Dann hält ein langhaariger Typ, der mit seinem Sohn unterwegs an den Neuenburgersee ist. Sie sind beide äusserst kommunikativ und laden mich ein, sie am See zu besuchen. Ich könnte sogar jetzt gerade mit ihnen mitfahren, und sie würden mich dann mit ihrem Boot vom Neuenburgersee via Kanal in den Bielersee und bis nach Biel fahren!! Ich bin überzeugt, dass sie das wirklich getan hätten, und hab mir das auch überlegt (wäre doch hammer, ein Boot getrampt zu haben!). Aber erstens würde ich erst gegen Mitternacht ankommen, zweitens regnet es, und drittens und am wichtigsten: Immer mehr machen sie ausländerfeindliche Bemerkungen. Das halte ich nicht lange aus. Nach kurzer und intensiver Diskussion über “Ausländerkriminalität” kommt die Raststätte Deitingen – there we are again.

Die Raststätte Deitingen in Richtung Bern/Biel ist immer so eine Sache… 90% der Autos fahren nach Bern, ich muss aber vorher abbiegen nach Biel. Manchmal hab ich Glück, meistens dauert es etwas länger. So auch heute. Dann aber passiert das abgefahrenste Erlebnis, das ich je hatte in meiner Trampkarriere:

Ich stehe bei der Auffahrt zur Autobahn mit “Biel”-Schild. Einige Meter neben mir liegt die Autobahn, hunderte Autos rasen vorbei. Plötzlich bremst eines davon abrupt ab und hält nach der Raststätte auf dem Pannenstreifen an. Dann fährt es rückwärts auf die Raststätte zu. Zur gleichen Zeit fährt aber ein LKW von der Raststätte auf die Autobahn, so dass das Auto wieder einige Meter nach vorne fahren muss. Die Autobahn ist zu dieser Zeit wirklich sehr befahren, beide Spuren sind voll mit Autos, die alle mind. 120km/h fahren! Schliesslich hat es das Auto geschafft und steht auf der Raststätte und neben mir. Der Fahrer winkt mir, ich solle einsteigen! Er und seine Freundin fahren nach Biel – an eine Strasse, die nur 100m neben meinem Haus liegt!! Um 20 Uhr bin ich zuhause.